Thermalbaeder
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Die Türkei ist eines der seltenen Laendern, das neben geographischen und natürlichen Schönheiten auch über zahlreiche heilende Heisswasserquellen verfügt.
Die Thermalzentren und Heilquelleanlagen sind in der Gegend von Heilwasserquellen gebaut. Die heilende Wirkung der Thermalquellen, die aus der Tiefe kommen und von der Natur erwaermt werden, ist seit Jahren bekannt.
Diese Wasserquellen werden şifalı su (Heilwasser) genannt. Diese Quellen werden entweder als içme (Trinkwasser) oder als Heilbaeder, je nach Waermetemperatur, benutzt. Die heissen Thermalwasserquellen werden kaynarca und die Wasserquellen, die im Freien für Therapiebad benutzt werden, werden ılıcagenannt. Diese sind meistens Thermalbecken, die mit Heilwasser gefült werden.
Die Wasserquellen wirken nicht nur entspannend und erholend, sondern durch ihren Mineralieninhalt auch heilend. Gymnastische Übungen im Wasser staerken die Muskulatur und verbessern die Beweglichkeit der Wirbelsaeure und der Gelenke. Die Sole und Mineralien fördern die Entspannung und die Durchblutung. Jede Wasserquelle hat unterschiedliche Spezifikationen und Wirkungen. Daher ist es immer empfehlenswert zu bestimmten Thermalbaedern mit aerztlicher Verordnung für bestimmte Beschwerden hinzugehen.
Wichtiger Hinweis:
Waehrend der Therapie müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Sie sich nicht erkaelten. Dicke Socken mitzunehmen ist empfehlenswert.
Eine Stunde nach einem leichten Frühstück oder 2 Stunden vor einer Mahlzeit, sind ideale Zeitpunkte fürs Baden. Nach jedem Bad müssen Sie sich eine Weile ausruhen. Es müssen nur leichte Speisen, wie Gemüse und Obst gegessen werden. Am Tag werden nur 2 Heissbaeder, die nicht laenger als 10 Minuten dauern, empfohlen. Die ideale Wassertemperatur betraegt zwischen 36 – 38 Grad Celsius.


