Safranbolu
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Safranbolu ist kulturell eine beispielhafte Stadt. Die reichhaltigen historischen und kulturellen Werke wurden sehr erfolgreich geschützt. Deswegen hat der Unesco die Stadt Safranbolu in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Safranbolu ist für seine alten türkischen Haeusern bekannt. Die praechtigen
Gebaeude und Haeuser bieten durch ihre architektonischen und inneren Dekorationen
eine bezaubernde Schönheit.
Die Geschichte von Safranbolu, dessen Name von den Safranfeldern kommt reicht
bis in das Jahr 3000 v.Chr. Die in dem in der Geschichte Paphlagonia genannten
Gebiet in Nordwestanatolien liegende Stadt war die Siedlung verschiedener Kulturen
wie z.B. der Römer, Byzanthiner, Seldschuken und Osmanen.
Von dem Hidirlik Hügel aus hat man ein wunderschönes Panaroma vor sich. Dieser Hügel wurde früher als Freiluft Gebetsplatz benutzt, sogar zwei Grabdenkmaeler sind noch zu sehen.
In der Stadt befinden sich über 25 historische Moscheen. Die wichtigsten davon sind die von KöprüüMehmet Paşa und von İzzet Mehmet Paşa, der Grosswezir von Sultan Selim III, gebauten und mit deren Namen genannten Moscheen.
Safranbolu ist die Stadt der Museum-Haeuser, die von dem Kulturministerium renoviert wurden. Das aelteste von diesen Haeusern ist das Kaymakamlar Museum-Haus.
Cinci Karawanserai wird zur Zeit renoviert und in ein 5-Sterne Hotel umgewandelt.
In Safranbolu können auch manche Privathaeuser besucht werden. Diese sind Mümtazlar
und Karaüzümler Konaği.
Die bekanntesten von den restaurierten und heutzutage als Hotel dienenden Althaeuser
sind Havuzlu Asmazlar Konaği, Hatice Hanim Konaği und Havuzlu
Konak (Touring Klub). Alle diese Althaeuser mit hohen Zimmerdecken, mit grossen
Zimmern, mit meisterhaft gebauten Fenstern und mit Messingbetten ausgestatteten
Schlafzimmern, reflektieren die traditionelle Baukunst.
Safran Restaurant ist das bekannteste Restaurant in der Stadt.
Die Manifaturacilar Strasse, die Arasta, wo sich die restaurierte
Haeuser befinden und die Hükümet Strasse sollten unbedingt besucht werden.
Produktion und Handel wurden hier früher im Innungssystem (Lonca) in
separaten Bazaren durchgeführt. Der Bazar der Schmiede, der Verzinner, der Kupferbearbeiter
und der Sattler führen noch heute die alte Handarbeitstradition weiter. In dem
historischen Yemeniciler Arastasi, das nach der Restaurierung ein Handelszentrum
wurde, befinden sich zahlreiche Souveniergeschaefte.
In dem Çarşi Bereich gibt es Cafes, wo Sie regionale Speisen wie Gözleme,
Kuyu Kebabi, Su Böreği u.a. probieren können. Traditionelle Handarbeiten
werden in Safranbolu weiterhin hergestellt. In den Laeden kann man viele Handarbeiten
aus Holz, Keramik und Leder finden.
In dem Bakircilar Çarşisi (Kupferbazar), den man durch ein gewölbtes Tor betritt, hat man die Möglichkeit die Kupferbearbeiter zu besichtigen.
Safranbolu hat neben den historischen Werken und Haeusern auch interessante natürliche Sehenswürdigkeiten. Breite Waldgebiete, die Canons und die Taeler sind ideal für Picknick, Wanderung, Bergsteigen und Radfahren. Das İncekaya Aquaedukt und Canon, der Bulak und Hizar Höhlen, das Nomadendorf, die Steingraeber um die Dörfer Hacilarobasi und Üçbölük, die Düzce und Tokatli Canons, Sariçiçek Yaylasi und Uluyayla Almen, Gürleyik Picknickplatz sind die natürlichen Sehenswürdigkeiten des Gebietes.
Sie sollen auf keinen Fall zurückfahren;
- Ohne vom Hidirlik Hügel zu fotografieren,
- Ohne den İncekaya Aquaedukt und das Nomadendorf zu besuchen,
- Ohne Gözleme und Lokum zu essen,
- Ohne die Museum-Haeuser zu besuchen.
Nomadendorf
Das Nomadendorf liegt auf der Safranbolu Landstrasse 13 km. weit von der Stadt
entfernt. Dieser Ort ist nur mit dem Auto oder Taxi zu erreichen.
Das Dorf ist ein echtes Freilichtmuseum. Alle Haeuser und Strassen, die unter
Naturschutz liegen, sind sehr gut gepflegt. Das aelteste der Haeuser ist das
450 Jahre alte Onbaşigil Haus, waehrend das neueste Haus 90 Jahre alt
ist. Die hölzernen Innen- und Deckendekorationen der Haeuser sind bezaubernd.
Das Kaymakçioğlu Konaği, das Sipahiler Konaği, die Holzmoschee
und die alte Waescherei, die heute eine Kunstgalerie ist, sind zu besichtigen.
Vergessen Sie nicht im Dorf Gözleme und Baklava zu essen und Souveniers
zu kaufen.
Leider gibt es im Dorf keine Übernachtungsmöglichkeiten.


