Home lDie Türkei lUnterwegs lSich Niederlassen lGesundheit lNachrichten lPraktische Tipps lAlla Turca lFocus lRedaktionell


Willkommen

Für freie Mitgliedschaft anmelden

Wählen Sie Ihre Stadt:


Login-Name
Passwort
Speichern

Vergessenes Kennwort?


     

Türkei Praesentation
Unter Mitgliedern
Forum
Community billboard
Korrespondent werden

mymerhaba Events
Sultanahmet (02.09.2004)
Moda (14.12.2003)
Taksim (15.11.2003)





Freies newsletter

Ihr Name

Ihr Email



Nazım Hikmet

Nazım Hikmet Ran ist eine der bedeutendsten Personen der türkischen Literatur und ist in der westlichen Welt als Lyriker sehr bekannt.

Nazım Hikmet wurde 1901 in Thessaloniki geboren. Sein Vater war ein Zivilbeamter im Aussenministerium. Seine Mutter, Celile Hanım, hatte Interesse für Kunst und malte perfekt wie eine richtige Malerin.
Nach Abschluss der Militaerschule machte Nazım Hikmet seinen Militaerdienst auf dem Kreuzer Hamidiye als Deckoffizier. Aufgrund seiner Gesundheitsprobleme wurde er für untauglich erklaert und entlassen.

Er konnte an dem türkischen Freiheitskrieg nicht teilnehmen und wurde als Lehrer nach Bolu versetzt. Waehrend dieser Periode befasste er sich mit der kommunistischen Revolution in Russland und ging nach Moskau. Er studierte dort an der "Kommunistischen Universitaet für orientalische Werktaetige" Wirtschaftslehre und Politik.

Nach seiner heimlichen Rückkehr in die Türkei im Jahre 1924, arbeitete er bei der Zeitschrift "Aydınlık - Aufklaerung". 1925 wurde er wegen seinen veröffentlichten Gedichten und Artikeln zu 15 Jahren Haft verurteilt. Deswegen ist er wieder nach Moskau geflohen. Er begab sich spaeter wieder in die Türkei zurück aufgrund einer allgemeinen Amnestie und arbeitete als Journalist, schrieb Gedichte, Drehbücher und Theaterspiele. Als Lebensstil vertrat er den marxistischen Idealismus und wurde deswegen von der Polizei streng beobachtet.

1938 wurde er wieder zu 28 Jahren Haft verurteilt und wurde verhaftet. Er wurde zuerst ins Gefaengnis nach Istanbul, spaeter nach Çankırı und letztlich nach Bursa gebracht. Er sass insgesamt 12 Jahre im Gefaengnis.

Waehrend all dieser Jahre schrieb er Gedichte, die er nicht veröffentlichen konnte. 1950 startete er ein Hungerstreik und wurde im selben Jahr nach internationalen Protesten mit einer Sonderamnestie wieder freigelassen. Trotzdem war er dauernd von der Polizei verfolgt. Er bekam einen Einberufungsbefehl zum Militaer, um seinen Militaerdienst zu vollenden. Daraufhin flüchtete er nach Rumaenien und anschliessend gelang er wieder nach Moskau.

Nazım Hikmet wurde im Jahre 1951 aus der türkischen Staatsbürgerschaft entlassen und nahm daraufhin die polnische Staatsbürgerschaft an.

Als ein berühmter Lyriker nahm er an zahlreichen internationalen Kongressen und Konferenzen teil und besuchte viele Laender. Seine Werke und Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt. Seine Bücher wurden in verschiedenen Laendern publiziert und seine Gedichte wurden komponiert und von bekannten Saengern gesungen.

1963 starb er an einem Herzinfarkt in Moskau und wurde auf dem Friedhof Novodeviciy beerdigt. Trotz vieler Bemühungen konnte sein Grab bis heute nicht in die Türkei gebracht werden. Bis zu den 80er Jahren war sein Name ein Tabu in der Türkei. Seine Werke waren verboten und konnten nur im Ausland gedruckt werden. Heute stehen seine literarischen Werke, Gedichte, Briefe, Artikel, Erinnerungen in den Regalen von Buchlaeden und seine Theaterspiele werden aufgeführt.

Seine künstlerische Entwicklung:

Mit 11 Jahren schrieb Nazım sein erstes Gedicht. Er war damals von der Besiegung des Balkankrieges stark beeindruckt. Der Literaturkritiker Asım Bezirci hat in verschiedenen Artikeln erwaehnt, dass in Nazims frühen Gedichten das Nationalgefühl und der Nationalstolz einen bedeutenden Platz einnahmen.

Waehrend seines Studiums in Moskau hatte er eine neue Lebensvision erworben und seine Meinung über die Menschenrelationen und Ereignisse hatten sich total veraendert. Obwohl er den Prinzipien des Marxismus treu war und den dialektischen und historischen Materialismus ansah, konnte er sich von den klassischen Schablonen nicht trennen.
Er schrieb seine erste Gedichte in traditionellen Dichtungsformen, aenderte aber spaeter seinen Stil völlig und fing an in freier Versform zu schreiben.

Manchmal benutzte er in seinen Gedichten nur grosse Buchstaben, andersartige Versformen und einen anderen Dichtungsstil. Seine Gedichte haben deswegen einen aussergewöhnlichen visuellen Charakter. Die einzelnen Wörter, Verse und Zeilen sind voneinander unabhaengig. Das Aussehen und die Form des Gedichtes gewinnen dadurch mehr Wichtigkeit als der Inhalt. Er schaffte diese visuelle Erscheinungen nicht zym Spass, sondern als neue Gedichtsform und meistens als Protest.

Ab dem Jahr 1932 veraenderten sich seine Gedichte wieder, die Form war nicht mehr so bemerkenswert, sondern die Wörter und ihre Bedeutungen traten vor. Die Laenge der Verse, das Abbrechen der Wörter, die Auswahl der Versrhythmen und die Benutzung des Aruz-Vermasses reflektieren die melodische Struktur einer polyphonischen Melodie.

Seine Werke:

Gedichtbaende: 835 Zeilen (1929), La Joconde und Si-Ya-U (1929), Varan 3 (1930), 1 + 1 = 1 (1930, in Zusammenarbeit mit Nail V.), Die Stadt, die ihre Stimme verloren hat (1931), Warum hat Benerci Selbstmord begangen (1932), Ein naechtliches Telegramm (1932), Briefe an Taranta Babu (1935), Epos von Scheich Bedrettin, dem Sohn des Richters von Simauna (1936), Epos des Befreiungskrieges (1965), Gedichte der 21. und 22. Stunde (1965, gedruckt von Haz. M. Fuat), Ansichten der Menschen meines Heimatlandes (1966-67, gedruckt von Haz. M. Fuat, 5 Bde.), Vierzeiler (1966, gedruckt von Haz. M. Fuat), Aus vier Gefaengnissen (1966, gedruckt von Haz. M. Fuat), Neue Gedichte (1966, gedruckt von Haz. Dost-Verlag), Letzte Gedichte (gedruckt von Haz. Habora-Verlag), Gesamtausgabe seiner Werke (1980, gedruckt von Haz. A. Bezirci, 8 Bde.)

Theaterstücke: Schaedel (1943), Haus eines Toten (1932), Der vergessene Mensch (1935), Die Kuh (1965), Ferhat und Şirin (1965), Der Idiot (1965), Liebreiz (1966), Joseph und Pharao (1967), Existierte Ivan Ivanowitsch wirklich (1985)

Romane: Das Blut schweigt (1965), Grüne Aepfel (1965), Hey, wie ist das Leben schön (1966)
Abhandlungen: Der Hund heult, aber die Karawane laeuft weiter (1936 unter dem Decknamen Orhan Selim), Deutscher Faschismus und Rassenwahn (1936), Nationalstolz (1936), Die Demokratie Russlands (1936)

Briefe: Briefe aus dem Gefaengnis an Kemal Tahir (1968), Briefe aus dem Zuchthaus an Memet Fuat (1968), Briefe aus dem Zuchthaus Bursa an Va-Nu (1970), Unbekannte Briefe von Nazim (1986, Briefe an Adalet Cimcoz, gedruckt von S. Kurdakul), Briefe an Piraye (1988)

Maerchen: Maerchen und Fabeln nach La Fontaine (1949 veröffentlicht unter dem Namen Ahmet Oguz Saruhan), Die geliebte Wolke (1967)

 

 


Letzte Kommentare über diesen Artikel

 Von sue  12.1.2007

wo sind die berühmte frauen

Haben Sie einen Kommentar über diesen Artikel? Hier klicken!
Have a look


Gelbe Seiten

Schreiben Sie bitte eine Kategorie oder einen Handelsnamen im Suchbox




       

Kunst und Kultur Industrie und Handel
Cafes Gemeinschaft
Studium und Training Unterhaltung
Familienführer Gesundheit
Haeusliches Haustiere
Restaurants Einkaufsführer
Sightseeing Sport und Erholung
Reise


 

Nazım Hikmet
Nazım Hikmets Gedichte

Berühmte Türken
Atatürk
Alexandre Vallaury - Architekt
Ara Güler
Balyan Familie
Bedri Rahmi Eyüboğlu
Burhan Doğançay
Evliya Çelebi
Fazıl Say - Pianist/Komponist
Fikret Mualla
Güher-Süher Pekinel Klavierduo
Hezarfen Ahmet Çelebi
Karagöz & Hacivat
Mevlana
Mimar Sinan
Nasreddin Hoca
Nazım Hikmet
Orhan Pamuk
Osman Hamdi Bey
Sabiha Gökçen
Sakıp Sabancı
Vehbi Koç
Yaşar Kemal

Alla Turca
Türkischer Kaffee
Die historischen Kırkpınar-Ringkämpfe
Berühmte Türken
Freude im Hamam
Islam in der Türkei
Kultstaetten in Istanbul
Kultstaetten in Ankara
Legendaere Bazare
Rakı & Meyhane
Religiöse Farben
Spezielle Geschmaecke
Traditionen & Gewohnheiten
Türkische Küche
Glücksspiele
Ein wenig Spass...



Rhythmus der Stadt
Veranstaltungskalender
Demnaechst!
Aktuelles aus Istanbul
Aktuelles aus Ankara
Dieses Wochenende in Istanbul
Dieses Wochenende in Ankara
CNBC - e Filme
Sightseeing in Istanbul
Sightseeing in Ankara
Restaurants & Cafés in Istanbul
Restaurants & Cafés in Ankara
TOP 10
Für die Kinder - Istanbul
Für die Kinder - Ankara
Kunst & Kultur in Istanbul
Kunst & Kultur in Ankara
Sport
Freizeit in Istanbul
Freizeit in Ankara
Versteigerungen
Biletix


Türkeiweit
Opern- und Ballettfestival Aspendos
Theaterfestival in Adana
Tour of Turkey 2013
Internationales Izmir-Festival
Musikfestival Mersin
Sandskulpturenfestival Antalya
Zeit, Photos zu machen!
Andere Städte
Staatsoper und Ballett Izmir
Staatsoper und Ballett Antalya
Baksı-Museum
Cittaslow Türkei
Am Wochenende in Edirne
Meistbesuchte Museen der Türkei
Hotel für Behinderte
Naturpark Izmir
Reiche Stadt im Südosten: Gaziantep
Valentinstag
Deutschsprachiger Bücheraustausch
Neue Einreisebestimmungen
DOBAG - Teppiche
Reizvolle Entdeckungsreisen
Schiffsverbindung Mersin-Lathakia
Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisrecht


Veranstaltungskalender
<< Mai >>
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Shopping
Einkauf in Istanbul
Einkauf in Ankara
Schaufenster
e-Promotionen
Einkaufsecke

Wetter

Istanbul

Ankara


Werbeanzeigen/Reklam
"mymerhaba" zu Favoriten | "mymerhaba" als Startseite
Über "mymerhaba"
| Danke | Kontaktieren Sie uns | FAQ
© "mymerhaba" alle Rechte vorbehalten. Privatsphaere | Benutzungsbedingungen
Diese Seite ist am besten mit Internet Explorer 5 mit minimum 800*600 Resolution zu sehen.

powered by IDserv